#4 Raus in die Natur

Bald wird es wieder wärmer und die Zeit beginnt, in der die Motivation für Abenteuer in freier Wildbahn steigt. St. Pölten bietet dafür wunderschöne und erholsame Orte, angefangen vom Sonnenpark im Süden bis zum Seen-Paradies im Norden von StP. Welche Orte in der Natur es nun zu erkunden gibt will ich euch im Folgenden nun näher schildern 🙂

Der Sonnenpark

Der Natur- und Kulturpark befindet sich im Süden von StP und ist ein grüner Flecken, der vor allem die Vielfalt sichern soll. Daher verfügt der 50.000m² großer Park auch über einen eigenen Verein verfügt und wird von diesem liebevoll als „Park der Vielfalt“ bezeichnet. Die diesjährige Saison startet offiziell am 20. Februar 2016 und alle InteressentInnen sind herzlich willkommen. Dieser Erholungsort bietet auch Inspirationsort für KünstlerInnen und Lebensraum für unzählige Tierarten. Wer also einen vielfältig genutzten Park, wo auch immer wieder Veranstaltungen stattfinden (siehe Homepage), kennenlernen will oder Zeit für einen Spaziergang hat – sollte hier auf jeden Fall vorbeischauen.

Der Hammerpark

Wer einen kurzen Spaziergang machen möchte oder seinen Hund ausführen muss (in 2 Gehminuten Entfernung befindet sich auch die St. Pöltner Hundezone), dem kann ich den Hammerpark ans Herzen legen. In diesem großen Park nicht ganz so südlich von StP wie der Sonnenpark, findet man neben einem großen Spielplatz auch einen Ententeich und ein Ziegen- und Hasengehege. Für einen kurzen Spaziergang und eine Stunde Kopf abschalten eignet sich der Hammerpark hervorragend. Wer sich danach nach einem Getränk sehnt, braucht bloß 10 min in die Stadt spazieren und wer danach noch nicht genug Bewegung hat, kann noch einen kurzen Abstecher an die nahe gelegene Traisen machen 🙂

Die Traisen

Wenn man nicht gerade aus StP stammt, kennt man die Traisen-Gegend vermutlich nur vom Camping während des Frequencys. Allerdings ist dieses schöne Fleckchen Natur nur vier Tage im Jahr eine Zeltstadt. Die restliche Zeit kann man entlang der Traisen wunderschön spazieren gehen, joggen, rollerskaten oder eine bis zu 111 km lange Radtour machen (alle Infos dazu findet ihr unter: http://www.traisentalradweg.at/). Auf Grund der sehr geraden und asphaltierten Wege auf beiden Seiten der Traisen ist besonders das Rad fahren und rollerskaten nicht so anstregend, sondern eine angenehme Freizeitbeschäftigung. Zusätzlich gelangt man sehr schnell von Süd- nach Nord St. Pölten, wenn man hier den Traisenweg verlässt kommt man auch schon direkt zum Seen-Paradies (Viehofner- und Ratzersdorfer See).

Hier nun ein einige Impressionen aus der Luft (veröffentlicht von Mempi-Production):

Die St. Pöltner – Seen

Wie bereits erwähnt befinden sich im nördlichen Teil der Stadt die Viehofner Seen und der Ratzersdorfer See. Beide eignen sich im Sommer nicht nur wunderbar zum Baden und Erholen, sondern auch zum Volleyball- oder Fußball spielen, auf den eigens dafür angelegten Plätzen. Aber auch den Abend kann man hier im Sommer angenehm ausklingen lassen, da es einige Grillplätze und Lokalitäten gibt. Obendrein muss man, im Gegensatz zu vielen anderen österreichischen Seen, für den Badespaß nicht bezahlen – lediglich Parkgebühren, falls man mit dem Auto anreist.
Ich persönlich bevorzuge zum Baden aber den Ratzersdorfer See, da dieser gerade Wiesenflächen hat und das Wasser klarer ist. Wer aber nun gerne Tretboot fährt oder auf der Sonnenterrasse der Seedose (Die „Dosen-Eröffnung“ ist übrigens schon am 19. März) ein kühles Getränk genießen will (was ich jedem nur wärmstens ans Herz legen kann), der ist eher am Viehofner See richtig. Außerdem kann man in der Seedose von morgens bis abends auch ausgesprochen gut essen und hin und wieder finden sehr coole Veranstaltungen statt. Aja und für Romantiker: Von hier aus kann man auch sehr schön den Sonnenuntergang beobachten 🙂

Der Kaiserwald

Wer nun noch immer nicht genug „grüne“ Luft geschnuppert hat, der kann noch einen Abstecher in den Kaiserwald machen. Dieser befindet sich am Eisberg und ist ebenfalls flächenmäßig eine große Erholungsoase. Ich persönlich mag diesen großen, bei Nebel fast schon mystischen, Wald besonders gerne auf Grund des großen Reh- und Hirschgeheges. Diese eindrucksvollen Wildtiere lassen sich nämlich besonders gerne im Herbst mit Kastanien füttern. Ansonsten bietet der Wald einen großen Spielplatz und im Winter gibt es einige Hügel wo man ganz schwungvoll mit der Rodel hinunter düsen kann. Der Kaiserwald eignet sich aber auch zum Joggen sehr gut, da es einen Parcour mit Stationen gibt und er flächenmäßig sehr groß ist.

Nun kann ich nur noch jedem nahelegen jeden Sonnenstrahl auszunutzen und die schönen Flecken Natur in StP zu erkunden! 🙂